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Mit Rheuma ist im allgemeinen Sprachgebrauch meist die rheumatoide Arthritis gemeint (früherer Begriff chronische Polyarthritis). Es handelt sich dabei um eine Entzündungskrankheit, die vor allem die Gelenke betrifft. Allerdings können auch andere Körperregionen betroffen sein (zum Beispiel Sehnen, Herz, Auge oder Haut). Begleitet wird die rheumatoide Arthritis oft von einer ausgeprägten Morgensteifigkeit und Symptomen wie vermehrter Müdigkeit oder schneller Erschöpfung

Typischerweise beginnt die Erkrankung an den kleinen Gelenken der Hände und Füße. Später können dann weitere Gelenke folgen, wobei sich häufig ein sogenannter symmetrischer Gelenkbefall zeigt, also gleichzeitiger Befall beider Hände beziehungsweise Füße. Unbehandelt kommt es im Laufe der Zeit oft zu starken Schmerzen, Gelenkschwellungen und deutlichen Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, was für Betroffene äußerst belastend sein kann.

Wie wird die rheumatoide Arthritis diagnostiziert?

Die Diagnose wird anhand der Symptome und ggf. Blut- und bildgebender Untersuchungen gestellt. Zu den typischen Krankheitszeichen gehören ein Befall mehrerer Gelenke (v. a. an den Händen und Fingern) mit Schwellungen, Morgensteifigkeit und Druckempfindlichkeit. Auch sogenannte Rheumaknoten (erbsen- bis haselnussgroße Knoten unter der Haut) und Entzündungszeichen an den Gelenken (z. B. Röte, Erwärmung) können Hinweise auf eine rheumatoide Arthritis sein.

Deuten die Symptome auf eine rheumatoide Arthritis hin, können verschiedene Blutwerte die Diagnosestellung unterstützen. Hierzu gehören erhöhte Entzündungswerte, sogenannte Rheumafaktoren oder sogenannte CCP-Antikörper. Daneben kommen mitunter bildgebende Verfahren zum Einsatz, wodurch der Zustand der Gelenke erhoben werden kann. Hierzu gehören beispielsweise Ultraschall- und Röntgenaufnahmen, ggf. auch Magnetresonanztomografie (MRT).

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